Aktuell

Facebook, adieu



Der Globaku hat die Schnauze voll von Facebook, wie so viele andere Nutzer: Daten auf amerikanischen Servern, europäischer Datenschutz obsolet. Ständige, nervende Mitteillungen "Deine Freunde haben lange nichts mehr von dir gehört" & Co. Lauter Schnick-Schnack-Gedöns auf Facebookseiten, die kein Mensch braucht und nur dazu dienen, bezahlte Features zu buchen.

Aber die Redakteurin mosert nicht nur, sie handelt: Zum 1.9.2018 wird der Globaku nicht mehr auf Facebook präsent sein, sondern ausschließlich bei der datensicheren und werbefreien Alternative Diaspora. Auf der Webseite ganz nach unten scrollen, dort kann man Deutsch als Sprache auswählen und sich über Diaspora informieren.
Der Globaku ist online unter "Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!", bis 31.8. noch parallel zu Facebook.

Eine Kurzanleitung, wie man auf Diaspora einen Account anlegt, habe ich unter Diaspora-Einführung für Sie bereit gestellt. Wer damit nicht klar kommt, aber auf das Open Source Diaspora wechseln möchte, kann mich gerne anrufen für Hilfestellung. Kostenlos, das ist es mir wert.

Alles Plastik - nein danke!

9.7.2018


Das Abfallwirtschaftsamt München startet eine Kampagne

Wir Münchner entsorgen jährlich 42.000 Tonnen so genannte Leichtverpackungen (Plastikverpackungen und Verbundstoffe wie Getränkekartons). 



Allein 190.000 Pappbecher landen täglich im Müll. "Coffee to go" ist einer der größten Quellen. Gerade den Morgenkaffee gemütlich zu Hause genießen, ist offenbar out. Da hat man es doch lieber bequem und blendet aus, was man mit jedem Pappbecher an Müll hinterläßt. Ganz zu schweigen von den Ressourcen, welche die Herstellung von Pappbechern an Wasser, Strom, Bäumen und Rohöl verschlingt; und vom CO2-Ausstoß, der bei der Produktion entsteht.

Und warum kaufen Sie (stilles) Mineralwasser und trinken kein Leitungswasser? Das Münchner Trinkwasser hat nämlich Mineralwasserqualität.

Wie auch Sie (Plastik-)Müll vermeiden können und viele weitere Infos finden Sie auf der Webseite des AVM

Initiative Tierwohl: Marketing ist alles

- 12.6.2018 -

Seit 2015 gibt es sie - die Initiative Tierwohl, ein Zusammenschluss von Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel und sie möchte „mehr Tierwohl“ in Schweine- und Geflügelställe bringen. Die Platzhirsche des Einzelhandels wie Edeka, REWE, Netto, Lidl, Aldi u.a. finanzieren sie: Pro verkauftem Kilogramm Schweine- und Geflügelfleisch und -wurst führen sie 6,25 Cent an die Initiative ab. "Mit diesem Geld, jährlich rund 130 Millionen Euro, werden Tierhalter für die Umsetzung von Tierwohlmaßnahmen honoriert", so auf der Webseite der Initiative zu lesen.

Eine skurrile Logik: Um die Lebensbedingungen der Tiere in der Massenhaltung zu verbessern, sollen wir Billigfleisch beim Discounter kaufen! Verbessert wird so gut wie nichts gegenüber den gesetzlichen Standards (Bericht auf PETA). Achtung: Der Bericht von PETA enthält Fotomaterial, das für Fleischkonsumenten unter 99 Jahren nicht geeignet ist!

Aber auch wir Verbraucher sollten uns endlich an die Nase fassen. Laut einer Befragung des Bundeslandwirtschaftsministeriums wären 88 % der Deutschen bereit, mehr Geld für Fleisch auszugeben, wenn die Tiere besser gehalten werden (Fleischatlas 2018). Wo laufen sie denn? Am Mangel an Einkaufsmöglichkeiten (regionale Metzgerläden) kann es nicht liegen. Wir möchten es billig - im wirklichen Leben. Wenn es nicht so wäre, hätten Discounter ihr Billigfleisch schon lange aus den Regalen verbannt...

Weitere kritische Einschätzungen zur "Initiative Tierwohl" auf:

Süddeutsche Zeitung
Der Spiegel

Was ist ein Mietspiegel?

Ein qualifizierter Mietspiegel ist ein Mietspiegel, der nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt und von der Kommune oder von Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter anerkannt worden ist (§ 558d BGB). Qua Gesetz muß er alle vier Jahre neu erstellt werden. In München erfolgt die Anerkennung durch den Stadtrat der Landeshauptstadt München.
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