Fairphone: das Smartphone mit gutem Gewissen

Das hat insbesondere Apple schon lange erkannt und setzt auf Emotionen statt auf handfeste Vorzüge oder besondere technische Neuerungen gegenüber der Konkurrenz. Die gibt es nämlich meist nicht!
Es gibt eine Alternative, bei der man nicht emotional gelenkt kauft, sondern mit Hirn und Verantwortung: das Fairphone einer holländischen Firma, die auf Nachhaltigkeit, Fairness und Transparenz bei Rohstoffgewinnung und bei den Arbeitsbedingungen setzt. Dabei werden u.a. folgende Kriterien sichergestellt: Müllvermeidung durch Haltbarkeit, lange Wartung, günstige Reparaturmöglichkeit, Dual-SIM-Fähigkeit und Recycling-Programm. Es werden Rohstoffe aus geprüften Minen in armen Gebieten gekauft. Beispielsweise im Zinn und Tantal im Kongo im Rahmen der „Conflict-Free Tin Initiative“, einem Entwicklungshilfeprojekt für den Kongo. An diesem beteiligen sich auch andere Firmen wie Blackberry, HP, Motorola oder Nokia beteiligen. Die Endmontage findet in einer durchschnittlichen chinesischen Fabrik statt, die ansonsten den chinesischen Markt beliefert. In Zukunft soll die gesamte Produktionskette offengelegt werden.

Das vorinstallierte Betriebssystem ist ein leicht angepaßtes Android, auf dem man als Root Zugriff hat. Das Fairphone kann mit zwei SIM-Karten und somit unter zwei verschiedenen Telefonnummern betrieben werden. Es enthält einen 16 GB großen Flashspeicher und zwei Kameras. Alternativ kann das freie Betriebssystem Replicant installiert werden.

Das neueste Modell kostet 310 Euro (gegenüber mehr als 600 Euro etablierter Hersteller) und kann auf der Webseite von Fairphone bestellt werden.

Fotos: Fairphone
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